A day in Gatineau Park

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Ice-Skating in Ottawa

canadaforbeginners_bannerEs ist ruhig geworden um diesen Blog. Das soll sich jetzt um 22h13, Ortszeit in Kanada, ändern. In den nächsten Wochen lest ihr meine Erfahrungsberichte über das Entdecken und Reisen in Kanada.


#1 Ice-Skating in Ottawa

Böse Zungen kritisieren Ottawa als unpassendeste Hauptstadt Kanadas. Liebhaber von Toronto und Montréal bauen auf die größere Einwohnerzahl und Urbanität der beiden Städte. Dennoch besticht Ottawa nicht nur durch eine ziemlich zentrale Lage im Osten des Landes, sondern vor allem im Winter mit dem weltberühmten zugefrorenen Rideau-Canal. Der Kanal umfasst insgesamt 19km und wird im Winter als breiteste Eislaufbahn der Welt genutzt. Es gibt keinen anderen Ort auf der Welt in dem auf Schlittschuhen quer durch die Innenstadt zur Arbeit gleiten kann.

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Merhaba Istanbul. Part 2.

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Lang lang ists her, als ich meinen ersten Istanbul-Beitrag geschrieben habe. Aber manchmal kann man eben nicht so, wie man will und dann verstauben Reiseberichte in der virtuellen Schublade des Dokumente-Ordner. Aber here we go und besser spät als nie. Also genug der Floskeln und viel Spaß beim Lesen der:

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5. Auf einer Terrasse den Sonnenuntergang schauen

Istanbul ist die Stadt der Terrassen. Eigentlich könnte man sagen, es besteht aus Terrassen. Terrassen-Skelett quasi. Wenn man mitte März an den Bosporus fährt, dann beginnt die Saison gerade erst und der Genuss ist noch nicht so wie eine Kugel Haselnuss bei 35 Grad. Eher so wie Vanille bei den ersten Sonnenstrahlen, gut, aber man ahnt der Höhepunkt kommt noch. Quintessenz: Es ist windig und kalt im März und ohne Decke bringt der schönste Sonnenuntergang, über den Dächern der Stadt, nichts als Gänsehaut. Verweile doch, du bist so schön, aber nur 10 Minuten. Also Sonnenkinder, es ist Sommer, fliegt hin und lebt auf der Terrasse, ohne Decke.

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Vor der Süleyman Moschee hat fast jede Bar eine Dachterasse.

6. Nach Asien fahren

Wer in die Stadt zwischen Orient und Okzident fährt, muss natürlich seinen Fuß auch mal auf die asiatische Seite setzen. Es gibt unzählige Touristen-Boote, die Unmengen Geld kosten und unnötig sind, schließlich kann sich jeder selbst über den Bosporus belesen. Ich empfehle (so wie jeder gute Reiseführer) die öffentliche Fähre des Nahverkehrs zu nehmen oder mit der U-Bahn zu fahren. Am Eminönu Kadiköy Pier (Sultanahmet-Seite) fahren die Fähren nach Kadiköy ab, und man kann ganz einfach mit der Istanbul Card bezahlen. Die Fahrt lohnt sich wirklich. Man sieht den Topkapi Palast in seiner vollen Größe und schippert im Bosporus, umzingelt von gefräßigen Möwen. Auf der asiatischen Seite entdeckt man das neue Istanbul. Vertraut man den Istanbulern ist das Stadtviertel Moda besonders Up-Coming (ich vermute es verhält sich ähnlich zum Wedding-Mythos). Der geübte Beobachter wird schnell feststellen, dass hier sehr viele junge Menschen wohnen, die sich europäisch kleiden und verhalten. An jeder Ecke gibt es Coffee-Shops, kleine Boutiquen und Kunstgalerien. Besonders im Vergleich zu dem eher konservativen Fathi zeigt sich hier die besondere Divergenz, die Istanbul ausmacht. Der ständige Kampf zwischen Moderne und Tradition. Ein Kampf der übrigens so sehr mit der Geschichte Istanbuls verankert ist, dass er zum Lebensgefühl gehört. Wer sich ein bisschen mit dem Untergang Byzanz und Konstantinopels und der Eroberung der Stadt durch die Osmanen, allen voran Sultan Mehmed, beschäftigt, wird da ganz schnell Parallelen finden.

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Fischer auf der Galata-Brücke auf dem Weg zur Fähre nach Kadiköy

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7. Basar Baby!

Wer in Istanbul nicht auf die Basare geht ist selber Schuld. Natürlich sind Grand Bazar und Co. absolute Touristen-Fallen und kaufen sollte man nur was, wenn man verhandlungssicher ist, oder zu viel Geld hat. Aber gucken, kostet ja nichts. Allein der Aufstieg durch die vielen kleinen Gassen in Sultanahmet zum Grand Bazar lohnt sich. Hier kann man alles, und zwar wirklich alles kaufen. Wer immer schonmal die kitschigste Hochzeit der Welt feiern wollte, muss vorher nur mit vier leeren Koffern nach Istanbul fliegen. Willkommen im Plastik-Paradies des guten Geschmacks. Ihr sucht pinke Bügel? Dann geht in den Laden, in dem es einzig und allein Bügel gibt. Oder Gürtelschnallen, nur Gürtelschnallen. Oder Plastikgeschirr, nur Plastikgeschirr. Die Liste ist endlos. Über Brautkleider brauchen wir hier gar nicht reden, es gibt eine Brautkleid-Straße. Angekommen im Grand-Bazar (wirklich schönes Gebäude) ist man erstmal kurzzeitig blind und dem Hitzetod nahe. Überall glänzt goldener Schmuck. Die Reflexionen sind gigantisch und warm, sehr sehr warm (don´t do it in summer!). Ansonsten gibt es Nippes, der jedes orientalische Klischee bestätigt: Keramik, Teppiche, opulentes Geschmeide, Gewürze, Lederwaren et cetera, et cetera. Viel spannender als den Grand Bazar fand ich den Ägyptischen Basar. Der befindet sich direkt am Ufer Eminönu und ist ein Paradies für Feinschmecker. Probiert euch durch Mandeln, Käse, Teesorten und kauft unbedingt türkischen Kaffee in Istanbuls ältester Kaffeemanufaktur “Kurukahveci Mehmet Effendi” in der Hasircilar Caddesi.

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8. Nicht den Reiseführer abarbeiten!

Wir waren nicht im Topkapi Palast und nicht in der Hagia Sofia. Wir sind gelaufen und haben uns treiben lassen. So kann man entdecken und versuchen den Rhythmus der Stadt zu finden. Sehenswürdigkeiten sind definitiv des Sehens wert, aber am Ende des Tages erinnere ich mich an die Kleinigkeiten einer Reise. Zum Beispiel den liebevollen Umgang der Istanbuler-Bevölkerung mit Straßenkatzen und -hunden, oder die verlassenen kleinen Gassen in Beyoglu.

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9. Wiederkommen.

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und genießen.

(und vielleicht diesmal in den Topkapi-Palast gehen, oder ins Istanbul Modern, oder an die äußere Stadtmauer…oder oder oder). Hier gehts weiter zum ersten Part meines Istanbul-Berichts.

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(danke Hanna.)

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Medienstück der Woche #5

Medienstück der WocheEs ist ruhig geworden, dass tut mir Leid. Deswegen komme ich heute mit einem klassischen Medienstück (ein Buch!) zurück:

Du bleibst, was du bist – Warum bei uns immernoch die soziale Herkunft entscheidet
Von Marco Maurer

Ich habe Glück gehabt. Dass ist mir während des Lesens des Buches umso klarer geworden. Ich hatte, dank meiner Familie, die Möglichkeit, die Ausbildung abzuschließen, die ich wollte. Ich konnte problemlos Abitur machen und Studieren, sogar länger als es die Regelstudienzeit vorsieht und mit einigen Umwegen, aber immer mit meiner sozialen Herkunft als Puffer. Das achte ich, sehr sogar, denn es ist nicht selbstverständlich.

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Marco Maurer hat ein Buch geschrieben, das erzählt was passiert, wenn es eben nicht selbstverständlich ist. Wenn man immer um den eigenen Bildungsweg kämpfen muss, ohne Puffer. Wenn man schon in der Grundschule mit Vorurteilen beschimpft wird, und der Hintergrund der Eltern die eigene Schranke darstellt. “Du bleibst, was du bist”  sollte jeder Lesen, der sich mal mit der Frage beschäftigen möchte, wieviel die eigene soziale Herkunft zum Erfolg im Leben beiträgt. Leider viel zu viel, das ist die Quintessenz.

“Glückskinder”, wie ich, sollten die Augen öffnen, ihren Akademikerfreundeskreis hinterfragen und feststellen, dass sie wahrscheinlich nur Leute kennen, die Abitur gemacht und studiert haben. So schnell passiert sie nämlich, die Einteilung in soziale Klassensysteme.

Deswegen lest dieses Buch, allein schon um das Bewusstsein über den Tellerrand zu schärfen. Mehr Informationen dazu findet ihr in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung  sowie auf der Homepage des Buches.

Sachbuch: Du bleibst, was du bist – Warum bei uns immernoch die soziale Herkunft entscheidet
Von Marco Maurer
Droemer HC, 2015
Hardcover, 384 Seiten
18,00 €
ISBN: 978-3-426-27633-4
auch als E-Book verfügbar
Link zu Verlagsinformationen

Merhaba Istanbul. Part 1.

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Istanbul ist überfüllt, dreckig und hektisch und doch so beeindruckend. Eine Stadt, die es absolut Wert ist nicht nur eine Woche, sondern Monate zu bleiben. Ich lebe in einer Großstadt, schon sehr lange, und trotzdem kann es passieren, dass man am Ende des Tages überfordert von all den Eindrücken ins Bett fällt (dazu später mehr). Mal abgesehen davon, dass Istanbul unheimlich laut ist, und der Straßenverkehr einer ständigen Gradwanderung zwischen Tod und Leben gleicht, kann und muss man sich einfach von der Stadt und seinen Bewohnern mitreißen lassen. Jeder, wirklich jeder der sich nur annähernd für andere Kulturen interessiert muss nach Istanbul.

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1. Lauf, Forest, Lauf!

Istanbul ist eine sehr große Stadt, über 14 Millionen Einwohner, trotzdem kann man die Hot Spots locker zu Fuß erreichen. Am meisten hält man sich als Tourist zunächst eh in den Bezirken Beyoglu, Sisli und in der Altstadt rund um Sultanahmet und Fatih auf.

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Und das ist auch mein absoluter Tipp an alle Istanbul Besucher: Geht zu Fuß. Natürlich lohnt sich trotzdem die Anschaffung der Istanbul Card (8 TL), man lädt sie mit einem bestimmten Budget auf und mehrere Nutzer können auf einer Karte alle Verkehrsmittel der Stadt (auch die Fähren) nutzen, aber das Spannende, entdeckt man zu Fuß. Auf der Suche nach der inneren Stadtmauer sind wir durch halb Fatih gelaufen. Fatih ist ein Bezirk, in dem sich seltener Touristen verirren, weil es kaum richtige “Sehenswürdigkeiten” gibt, dafür kann man sich ein Bild von Märkten machen, die nicht für Besucher, sondern für Einheimische konzipiert sind. Mann kann ins Gespräch kommen, etwas über die Stadtentwicklung lernen und auf Unbekanntes treffen. Und jeder der ein Hang zu Fleisch hat, sollte über die Wochenmärkte in Fatih laufen, da sieht man sie noch die echten Schafsköpfe. Hier trifft man auch sehr schnell auf die traurige, aktuelle Entwicklung in Istanbul, und auch damit sollte man sich als Tourist beschäftigen. In Istanbul leben momentan über 200 000 syrische Flüchtlinge auf der Straße, es gibt zwar einige staatliche Unterkünfte, die werden aber aus diversen Gründen selten genutzt. So siedeln sich die syrischen Flüchtlinge in die vielen leerstehenden Häuser Istanbuls (viele in Fatih) ein, die Frauen und Kinder betteln tagsüber auf den Straßen, die Männer versuchen Arbeit auf den Basaren zu bekommen. Wer mehr darüber wissen will, dem empfehle einen Artikel auf Zeit Online, sowie einen Beitrag in der ARD Mediathek (oder einfach mal eigenständig Hr. Google fragen).

Rundumblick in Fatih.

Rundumblick in Fatih.

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Sonnenuntergang in Fatih

2. Der Muezzin und die Kultur

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Der Islam ist eine unheimlich spannende Religion. Hier in Berlin kann man zwar Einblicke bekommen, so richtig anfangen zu verstehen, kann man erst wenn man in einer Stadt ist, in der die Religion überall greifbar ist. Fünfmal am Tag rufen die Muezzine, die übrigends nicht nur wegen ihrer Stimme, sondern auch wegen ihres guten Charakters ausgewählt werden, zu den Gebeten in die Moscheen. Da die Gebetszeiten von den natürlichen Sonnenständen abhängen, kann es sein, dass nicht alle Muezzine der Stadt gleichzeitig singen, so hat man manchmal das Gefühl, die einzelnen Minarette würden sich singend unterhalten. Ich empfehle euch so viele Moscheen zu besuchen, wie es nur geht. Natürlich sind die großen Moscheen wie die Blaue Moschee und Hagia Sophia irgendwie Pflichtprogramm (in Letzterer wahren wir nicht, die Hagia Sophia ist mittlerweile ein Museum und kostet 30 TL Eintritt), es lohnt aber auch die “Kleinen” zu besichtigen. Die Moscheen sind außerhalb der Gebetszeiten eigentlich immer für Besucher offen, und wenn man sich mal nicht sicher ist, dann lohnt es sich zu Fragen, ich habe nur Freundlichkeit und ehrliches Interesse erlebt. Was ich unbedingt empfehlen kann, ist der Besuch der Süleymaniye Moschee zum Sonnenuntergang. Von hier aus hat man einen Wahnsinnsblick über die ganze Stadt. Es ist wirklich wirklich spektakulär. Ebenfalls in Fatih hatten wir das Glück eine Moschee während des Nachmittagsgebets zu besuchen. Voller Gastfreundschaft wurde uns ein Platz angeboten und wir konnten verfolgen was geschieht, das war beeindruckend und lehrreich zugleich.

Süleymaniye Moschee bei Sonnenuntergang

Süleymaniye Moschee bei Sonnenuntergang

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Die Blaue Moschee

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rituelle Waschung vor den Gebeten

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Die Hagia Sophia

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3. Some Tea and Baklava, please!

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Ich persönlich bin großer Freund von Baklava. Am liebsten die mit viel Pistazien. Man kann nur maximal zwei Essen bis zum Honig-Schock, aber der Genuss ist es absolut wert. Am Besten kann man das in den vielen Cafés in Istanbul und trinkt dazu, natürlich, entweder einen türkischen Kaffee oder schwarzen Tee mit Zucker. Teehäuser gibt es viele in Istanbul, ganz besonders schön ist aber das im Garten des Topkapi-Palasts. Auf mehren Etagen erstreckt sich der Teegarten am Hang und man hat einen ziemlich schönen Blick auf den Bosporus, macht euch auf die Suche!

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Teegarten im Garten des Topkapi-Palasts

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Bosporus

4. Eat it!

Apropos Essen, damit macht man mich ja glücklich. Und in Istanbul kann man ganz besonders glücklich werden. Eins vorweg: Wer kein Fleisch und/oder keine Milchprodukte isst, der könnte es schwer haben. Fleisch und Käse gehören in der Türkei einfach dazu. Beginnen kann man den essensschwangeren Tag natürlich mit Frühstück. Typisch türkisch mit Honig, Käse, Wurst, Oliven und Salat. Besonders schön Frühstücken kann man in den vielen kleinen Cafés in Beyoglu (da ist es sowieso sehr sehr schön!). Zum Mittag snackt man, was der Straßenverkäufer so her gibt: Frisch gepresse Granatapfelsäfte, Sesamringe oder liebevoll drapierte geröstete Kastanien. Wer Fisch liebt, so wie ich, der kann sich kurz vor der Galata Körprüsü (die Brücke mit den ganzen Fischern) ein frisch zubereitetes Fischbrötchen holen. Das ist unheimlich lecker, und kommt direkt vom lauten Fischmarkt nebenan. Wenn man in Istanbul ist, dann sollte man sich natürlich weiterhin nicht solche Dinge wie Köfte, Gözleme und Co. verwehren. Abends haben wir uns häufig zum Kebab-Dealer unseres Vertrauens aufgemacht und Lamacun gegessen, oder Mitbringsel vom Basar (ha! Cliffhanger) verspeist.

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Fischmarkt am Goldenen Horn

 

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Weiterlesen: 5/9 Dingen, die man in Istanbul machen sollte

Habt ein sonniges Ostern und geht auf Reisen!

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Cześć Mirsk.

Ich bin übers Wochenende aus der Stadt gefahren, nach Polen, genauer gesagt nach Mirsk, das liegt circa 50km hinter der deutschen Grenze und nahe dem sächsischen Görlitz. Dabei sind neben dem schönsten “Haare-und-Hund-Selfie” noch weitere Bilder entstanden, die es sich zu zeigen lohnt.

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Auf dem Rückweg sind wir durch Görlitz gefahren. Eine Stadt in Sachsen, die wirklich Charme hat. Nicht nur, dass hier schon Wes Anderson sein Grand Budapest Hotel gedreht hat, sondern auch weil es zu Recht das Hollywood des Ostens genannt wird. Unheimlich viele alte Häuser und Bauten, die beide Kriege überlebt haben und beeindruckende Kulissen bieten.

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Macht mehr Wochenend-Ausflüge!

 

Medienstück der Woche #4

Medienstück der Woche

Ich bin diese Woche ein bisschen spät dran und konnte mich nicht entscheiden. Deswegen gibt es zur Feier des Tages (und wegen des Kaiserwetters) einfach drei Medienstücke zu zwei Themen. Manchmal ist mehr eben mehr.

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Don´t be Verdrossen! Lest, Sprecht und Diskutiert, und bitte bitte habt eine Meinung. Das klingt nach Oberlehrer und nach einem pseudoliberalen Spruch aus dem vergrabenen Poesiealbum, aber es ist einfach wahr. Nicht mehr und nicht weniger. Ich hab das Gefühl es gibt immer mehr unheimlich kluge Menschen, die sich nicht mehr beschäftigen mit den Sachen hinter dem Tellerrand, sondern nur noch im eigenen Kosmos löffeln. Welche Schuhe auf welchen Song und umgedreht. Natürlich mache ich das auch, wer will schon immer jeden Tweet über die Ukraine-Krise aufs Handy gepusht bekommen, aber ab und an muss man sich mit Dingen beschäftigen, die wehtun oder anstrengen, oder die eigenen moralischen Vorstellungen durcheinander wirbeln. Man muss. Als kleinen Anstoß dazu, schaut euch die folgenden beiden Videos an.

Christopher Lauer ist kontrovers, ehemaliges Piraten-Mitglied und fraktionsloser Abgeordneter im Berliner Abgeordnetenhaus. Was er sagt, muss man nicht teilen, aber mal den einen oder Gedanken dazu verlieren.

Das Zentrum für politische Schönheit ist einzigartig und ziemlich gut. Was sie tun, seht ihr einfach selbst. Die eine Stunde ist es mehr als wert, soviel vorweg.

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Und weil es auch noch Sachen geben muss, die einfach so toll sind, schaut euch die Star Wars Reportage auf Arte an! Sagt auch Yoda.

 


 

Genießt die Sonne!

 

 

Medienstück der Woche #3

Medienstück der Woche

Heute gehts mal wieder um YouTube (ich habe so einen pluralistischen Content, ich kann es selber kaum fassen). Diesmal soll es aber nicht um spezielle Kanäle gehen, sondern um den ganzen Kosmos in general quasi. Wer sich für YouTube interessiert und die Medienlandschaft ein bisschen im Auge hat, der kriegt langsam mit, dass die Thematik immer mehr auf der Medienagenda surft. Die Relevanz und vor allem Popularität einzelner YouTube-Stars wird immer häufiger im Print, sowie Online besprochen. Ich persönlich habe schon sehr lange eine Berichterstattung vermisst, die sich der Sache auch noch auf dem richtigen Medium widmet, wenn schon über Online-Video berichten, dann bitteschön auch als Online-Video. Die Redakteure Henrik Neumann und Christine Wittenbecher haben mich erhört und eine crossmediale Reportage über YouTube produziert  (in Ko-operation mit welt.de und n24), zu sehen ist das ganze auf dem YouTube-Kanal von Henrik. In 10 Folgen beleuchten die beiden sehr vielschichtig die Seiten der YouTube-Blase, lassen “Stars” sowie Kritiker zu Wort kommen und geben einen Einblick was da eigentlich so von statten geht auf diesem YouTube. Definitiv Sehenswert!

 

München!

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Ich war vor kurzem das erste Mal in München. Ich bereue es ein bisschen nicht schon früher da gewesen zu sein, dafür werde ich jetzt umso öfter wiederkommen. Wenn ich versuchen soll München in einem Wort zu beschreiben, dann fällt mir ganz banal aber treffend ein: es ist schön (jaja drei Worte).Es ist einfach eine Stadt fürs Auge. Hier kann man durch die Straßen laufen und sich freuen, wie hübsch es ist (ich kann hier nur von der Innenstadt sprechen). Kurz nachdem ich ankam, sind wir im Englischen Garten spazieren gegangen, ein perfekter Start um nach 7h Fernbus durchzuatmen und wach zu werden. Es lag Schnee (was mich sowieso immer seelig stimmt) und die Abendsonne schien in ihren letzten Zügen (es wird heller, merkt ihrs? Der Frühling naht!). Wahrscheinlich gilt in allen Städten das gleiche credo, im Winter ist es ein anderes Leben, als im Sommer. Im Winter an der Isar zu spazieren, ist sicher nicht minder schön, als im Sommer mit den Füßen zu Baden, aber eben anders. So hab ich zwar den Viktualienmarkt gesehen, aber so richtig genießen konnte ich ihn nicht, dafür haben wir die obligatorische Weißwurst eben drinnen gegessen.

7 ½ Dinge, die man in München im Winter machen sollte.

1. Der Eisbach – nothing new, trotzdem sehenswert. Außerdem kann man den Surfern ein bisschen die Aufmerksamkeit zollen, die sie sich wünschen, und für alle Wasserfreunde ist der blaue Bach schon schöner Anblick genug.

2. Die Pinakotheken – Wir waren in der Pinakothek der Moderne, ziemlich imposantes Gebäude mit sehr verschiedenen Ausstellungen, die man nicht alle mögen muss. Pflicht ist allerdings die Grundsammlung der modernen Kunst! Bauhaus Friends!

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3. Großmarkthalle München – Nach intensiver Recherche unter Ortskundigen als Bestes Haus am Platz für das Weißwurstfrühstück empfohlen. Da es mir an Vergleichsmöglichkeiten mangelt, kann ich nur sagen: Es war gut. Über Superlative kann ich keine Meinung abgeben. Hier findet man bayerische Idylle wie es im Buche steht, und Kellnerinnen, die ein bisschen über die eigene Unwissenheit schmunzeln. Und alles was man an warmen und kalten Speisen erwartet, aber vor allem: Die Weißwurst. 

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4.  Café Kosmos – klassisches Wohnzimmercafé, nach denen man in München ein bisschen suchen muss. Ganz nah am Hauptbahnhof gelegen, kann man sich in das Schaufenster setzen und kaffeetrinkend Nachmittage damit verbringen das Münchner Leben zu betrachten – und es gibt leckeren Kuchen (dann ist ja schon halb gewonnen!).

5. Die Museumslichtspiele – Kino geht immer, und besonders im Winter. Dieses Kino ist für alle Freunde der Originalsprache sehr zu empfehlen und sieht auch noch aus, wie ein richtiges Kino aussehen sollte. Pluspunkt: unheimlich weiche Sitze. (Cumberbatch muss man in seiner Muttersprache hören! Und The Imitation Game ist an sich auch nicht schlecht). 2015-02-09 22.14.54

6. Spazieren gehen – Mit den Menschen, die man besucht Zeit verbringen, immer der Nase lang, am besten an der Isar oder im Englischen Garten.

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7. Bier Trinken – das geht überall, wo wir waren, ist mir leider entfallen, gab aber eine sehr aufmerksame Bedienung und gutes Bier (aber das ist ja auch keine Überraschung!)

7 ½. – auf die kleinen Dinge achten, die München so besonders machen. Klassik in den U-Bahnhöfen oder Zeitungsständer, aus der man sich gegen 1€ bedienen kann. Sowas ist aus den Straßen Berlins gänzlich verschwunden.


 

Und zum Abschluss, wie immer die passende Musik. Hat nix mit Bayern zu tun, aber mit Freundschaft.

Medienstück der Woche #2

Medienstück der Woche

Diese Woche geht es um die Miniserie „Paareauf Arte. Pünktlich zur 65. Berlinale zeigt der französische Sender insgesamt zehn Therapiesitzungen, die den Kosmos der Beziehungskarusselle inszenieren. Zu sehen ist das Who ist Who der deutschen Schauspielerriege (z.B. Nora Tschirner, Sibel Kikelli, Samuel Finzi uvm.). Und das dieses Konzept nicht nur offensichtlich Spaß macht, sondern auch aufgeht, seht ihr hier.

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Kurzfilmreihe “Paare auf der Couch”, Arte

Anmerkung: Mein Favorit ist momentan noch Riemann/Kross als umgedrehtes Gesellschaftsmodell. Sie Mitte 40 und nicht bereit irgendwo anzukommen, er Anfang 20 und Zahnarzt mit dem Wunsch nach ruhigen Abenden auf dem Sofa.