Der Tonsee.

Tonsee

Im Alter kommt die Misanthropie. Bei mir ist es schon mit Mitte Zwanzig soweit, vor allem wenn die Hitze noch mit ins Spiel kommt. Nachdem ich gestern auf dem Karneval der Kulturen nur 30 Minuten anwesend war, hab ich mich heute dem sozialen Druck wiedersetzt und den Umzug  mit tausenden schwitzenden Massen bei 35 Grad durch Kreuzberg geschmissen. Zur Freude aller Beteiligten wahrscheinlich die beste Entscheidung, ich hätte einmal da, eh nur gemeckert. Also bin ich an den See gefahren, raus aus der Stadt, nach Brandenburg. Hinter Königs Wusterhausen liegt der Tonsee. Wenn man nicht ganz umständlich mit Regio und Bus fahren will, dann braucht man mit dem Auto ca. 45 Minuten und bekommt dafür einen Nachmittag Kurzurlaub frei Haus.

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Der See ist nicht sonderlich groß, aber es ist viel Wald drumrum, was für viele schattige und kühle Plätze sorgt. Das allerbeste ist aber das Wasser. Es ist so klar, und sauber, dass man noch mitten auf dem See die Fußspitzen sehen kann. Und außerdem sieht man sehr viele Fische. Es soll ja Menschen geben, die das nicht so witzig finden, wenn sie Fische beim betreten des Sees sehen, ich persönlich erfreue mich daran.

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Wenn man also Zeit und Möglichkeiten hat, dann lohnt sich der Ausflug zum Tonsee.  Eine kleine Oase mitten in Brandenburg, bei der man das Gefühl hat, dass der See nur einem selbst gehört (und den circa 10 anderen Besuchern). Und wer immer noch nicht überzeugt ist: im Eiscafé in Bestensee gibt es ganz ausgezeichnetes Softeis!

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