München!

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Ich war vor kurzem das erste Mal in München. Ich bereue es ein bisschen nicht schon früher da gewesen zu sein, dafür werde ich jetzt umso öfter wiederkommen. Wenn ich versuchen soll München in einem Wort zu beschreiben, dann fällt mir ganz banal aber treffend ein: es ist schön (jaja drei Worte).Es ist einfach eine Stadt fürs Auge. Hier kann man durch die Straßen laufen und sich freuen, wie hübsch es ist (ich kann hier nur von der Innenstadt sprechen). Kurz nachdem ich ankam, sind wir im Englischen Garten spazieren gegangen, ein perfekter Start um nach 7h Fernbus durchzuatmen und wach zu werden. Es lag Schnee (was mich sowieso immer seelig stimmt) und die Abendsonne schien in ihren letzten Zügen (es wird heller, merkt ihrs? Der Frühling naht!). Wahrscheinlich gilt in allen Städten das gleiche credo, im Winter ist es ein anderes Leben, als im Sommer. Im Winter an der Isar zu spazieren, ist sicher nicht minder schön, als im Sommer mit den Füßen zu Baden, aber eben anders. So hab ich zwar den Viktualienmarkt gesehen, aber so richtig genießen konnte ich ihn nicht, dafür haben wir die obligatorische Weißwurst eben drinnen gegessen.

7 ½ Dinge, die man in München im Winter machen sollte.

1. Der Eisbach – nothing new, trotzdem sehenswert. Außerdem kann man den Surfern ein bisschen die Aufmerksamkeit zollen, die sie sich wünschen, und für alle Wasserfreunde ist der blaue Bach schon schöner Anblick genug.

2. Die Pinakotheken – Wir waren in der Pinakothek der Moderne, ziemlich imposantes Gebäude mit sehr verschiedenen Ausstellungen, die man nicht alle mögen muss. Pflicht ist allerdings die Grundsammlung der modernen Kunst! Bauhaus Friends!

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3. Großmarkthalle München – Nach intensiver Recherche unter Ortskundigen als Bestes Haus am Platz für das Weißwurstfrühstück empfohlen. Da es mir an Vergleichsmöglichkeiten mangelt, kann ich nur sagen: Es war gut. Über Superlative kann ich keine Meinung abgeben. Hier findet man bayerische Idylle wie es im Buche steht, und Kellnerinnen, die ein bisschen über die eigene Unwissenheit schmunzeln. Und alles was man an warmen und kalten Speisen erwartet, aber vor allem: Die Weißwurst. 

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4.  Café Kosmos – klassisches Wohnzimmercafé, nach denen man in München ein bisschen suchen muss. Ganz nah am Hauptbahnhof gelegen, kann man sich in das Schaufenster setzen und kaffeetrinkend Nachmittage damit verbringen das Münchner Leben zu betrachten – und es gibt leckeren Kuchen (dann ist ja schon halb gewonnen!).

5. Die Museumslichtspiele – Kino geht immer, und besonders im Winter. Dieses Kino ist für alle Freunde der Originalsprache sehr zu empfehlen und sieht auch noch aus, wie ein richtiges Kino aussehen sollte. Pluspunkt: unheimlich weiche Sitze. (Cumberbatch muss man in seiner Muttersprache hören! Und The Imitation Game ist an sich auch nicht schlecht). 2015-02-09 22.14.54

6. Spazieren gehen – Mit den Menschen, die man besucht Zeit verbringen, immer der Nase lang, am besten an der Isar oder im Englischen Garten.

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7. Bier Trinken – das geht überall, wo wir waren, ist mir leider entfallen, gab aber eine sehr aufmerksame Bedienung und gutes Bier (aber das ist ja auch keine Überraschung!)

7 ½. – auf die kleinen Dinge achten, die München so besonders machen. Klassik in den U-Bahnhöfen oder Zeitungsständer, aus der man sich gegen 1€ bedienen kann. Sowas ist aus den Straßen Berlins gänzlich verschwunden.


 

Und zum Abschluss, wie immer die passende Musik. Hat nix mit Bayern zu tun, aber mit Freundschaft.

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